Mischverhältnis aus Osmose- und Leitungswasser für dein Ziel-GH und Ziel-KH berechnen – direkt hier, ohne Registrierung.
Formel: Osmoseanteil (%) = 1 – Ziel-GH ÷ Leitungswasser-GH
Warum weichen GH und KH ab? GH und KH sind im Leitungswasser nicht immer proportional. Wenn das GH-Ziel 50 % Osmose erfordert, das KH-Ziel aber 60 % – kannst du nur eines per Mischung exakt treffen. Das andere wird mit einem Mineral-Additiv (GH-Booster oder KH-Booster) angepasst.
| Fischart | Ziel-GH | Ziel-KH |
|---|---|---|
| Diskus / Bärblinge | 2–6 °dGH | 0–3 °dKH |
| Südamerika-Cichliden | 4–10 °dGH | 2–5 °dKH |
| Allg. Tropenfische | 8–15 °dGH | 4–8 °dKH |
| Malawi-Cichliden | 12–20 °dGH | 6–12 °dKH |
| Garnelen (Neocaridina) | 6–15 °dGH | 4–8 °dKH |
| Garnelen (Caridina) | 2–6 °dGH | 0–2 °dKH |
Osmoseanlage pflegen: Filtermembranen alle 1–2 Jahre, Vorfilter alle 3–6 Monate wechseln. Eine erschöpfte Membran produziert kein echtes Osmosewasser.
Der Rechner nutzt immer deine manuellen Eingaben. Mit Account werden GH, KH und Leitfähigkeit deines Leitungswassers gespeichert und automatisch vorausgefüllt.
GH, KH und Leitfähigkeit deines Leitungswassers einmal eintragen – der Rechner füllt es künftig automatisch aus.
Wie viel Osmosewasser du pro Wechsel brauchst, wird automatisch berechnet. Erinnerungen halten dich auf dem Plan.
Nach dem Wasserwechsel schnell messen und eintragen – du siehst sofort, ob das Mischverhältnis passt oder nachjustiert werden muss.
Nach dem Wasserwechsel: Schritt für Schritt durch die Aufbereitung geführt – mit genau dem Mischverhältnis für dein Becken.
Jeden Messwert eintragen und im Verlauf sehen, wie stabil dein Wasser ist – und wann Nachkorrektur nötig wird.
Welcher Mineralzusatz (GH-Booster, KH-Booster, Salze) passt? Der CO₂-Rechner und Osmose-Rechner arbeiten zusammen.
Im Besatzplaner sind GH/KH-Anforderungen für jede Fischart hinterlegt – der Zielwert wird automatisch vorgeschlagen.
Formel: Osmoseanteil = 1 – (Ziel-GH ÷ Leitungswasser-GH). Beispiel: LW-GH 16, Ziel-GH 8 → 50 % Osmose + 50 % Leitungswasser. Das Ergebnis gilt für GH – KH muss separat geprüft werden.
Im Leitungswasser steigen GH und KH selten proportional. Calcium (GH-Anteil) und Karbonate (KH-Anteil) kommen aus unterschiedlichen Quellen. Wenn GH 50 % Osmose erfordert, KH aber 60 %, kannst du nur eines per Mischung treffen – das andere regelst du mit einem Mineralzusatz.
Nur wenn dein Leitungswasser deutlich zu hart für deinen geplanten Besatz ist. Für die meisten Tropenfische reicht normales Leitungswasser. Für Diskus, Caridina-Garnelen oder empfindliche Weichsasser-Fische ist Osmose sinnvoll.
GH misst spezifisch Calcium- und Magnesiumionen in °dGH. Leitfähigkeit (µS/cm) misst alle gelösten Ionen zusammen. Als Faustregel: µS/cm ÷ 30 ≈ °dGH (gilt aber nur näherungsweise, da Leitungswässer unterschiedlich zusammengesetzt sind).
Leitungswasser ändert sich jahreszeitlich und nach Wartungsarbeiten am Wassernetz. GH und KH nach deiner letzten Messung mit dem Versorger-Jahresbericht abgleichen. Im Aqualizer kannst du dein Leitungswasserprofil bei Bedarf aktualisieren.
Leitungswasserprofil speichern, Mischverhältnis immer zur Hand, Wasserwechsel tracken und Erinnerungen setzen – kostenlos.
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